Michael Cacoyannis war ein griechischer-zypriotischer Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor, der in London und Athen Rechtswissenschaften studierte. Im Laufe seines Lebens machte er dem einen oder anderen Kulturfilm und erntete dafür viele positive Kritiken und gewann damit sogar angesehene Preise beispielsweise bei den Filmfestspielen in Cannes, wobei er auch für den Oscar und Golden Globe nominiert war.
Wie war das Leben von Michael Cacoyannis?
Der Produzent, Filmregisseur und Drehbuchautor Cacoyannis arbeitete nach seinem Rechtswissenschaftsstudium zunächst als Anwalt. Aber schon im zweiten Weltkrieg wechselte der Grieche in die Medien und produzierte unter anderem für die BBC griechigsprachige Programme. Nachdem der Krieg beendet war, gab Cacoyannis die Juristerei auf, da er sich voll auf Schauspielerei und Regie konzentrieren wollte. Doch der Erfolg stellte sich in England nicht so wirklich ein, weshalb er nach Griechenland zurück kehrte und dort im Jahre 1954 seinen ersten selbstproduzierten Film mit Windfall in Athens drehte. Unter anderem verdankt Melina Mercouri, eine der größten griechischen Superstars ihm ihre Karriere, weil er sie als Hauptdarstellerin einsetzte. Mit dem Film Elektra schuf Cacoyannis 1962 seinen erfolgreichsten Film und wurde mit einem Preis bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet. Weltweiten Ruhm bekam er allerdings erst 1964, als er Alexis Sorbas verfilmte und Anthony Quinn als Hauptrolle einsetzte. Hier wurde ganz nebenbei auch der Sirtaki das erste Mal verwendet. Mit diesem Film wurde Cacoyannis sieben Mal für die Oscars nominiert. Leider konnte er persönlich seinen Preis nicht gewinnen, wobei der Film drei Mal abräumte. Er drehte noch weitere Filme, die aber in Sachen Popularität nie mit den alten Filmen mithalten konnte. Zu diesen Filmen zählen auch The Trojan Women, Iphigenie, Sweet Country und Up, Down and Sideways. 1999 drehte er seinen letzten Film.
Das Werk von Cacoyannis
Cacoyannis hat auch die Beleuchtung der Akropolis installiert, die man auch heute noch sehen kann. Im Jahr 2009 wurde zudem die Foundation mit Michael Cacoyannis gegründet und kümmert sich um die Verwirklichung von künstlerischen Projekten, die ohne die Hilfe der Foundation nicht realisiert werden könnten. Der Kulturfilm steht hier im Vordergrund, wobei natürlich der künstlerische Gedanke immer mit von der Partie sein muss. Im Juni 2011 verstarb Michael Cacoyannis und hinterließ der Welt seine Erbschaft mit der Foundation und tollen Kulturfilmen.
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